Digital Utopia

Architektur und Digitalisierung

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf den Raum? Wie verändert das Zusammenspiel von Architektur und Digitalisierung – einhergehend mit der zunehmenden Vernetzung von Objekten, Räumen, Orten und der Miniaturisierung von Prozessen – unsere Städte? Wie könnte die Stadt in Zukunft aussehen – etwa hinsichtlich neuer Transportsysteme und neuer Formen der Kommunikation? Was würde das für unser Leben in den Städten bedeuten, zum Beispiel im Hinblick darauf, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen oder zwischenmenschliche Beziehungen pflegen? Was ist erstrebenswert?

Impulsvorträge & Gespräch mit: Stephen Kovats, künstlerischer Leiter der transmediale, Festival für Kunst und digitale Kultur, den Architekten Paul Angelier, J. MAYER H., und Tobias Wallisser, Professor für Digitales Entwerfen, Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, sowie Jan Edler, realities:united. Begrüßung Matthias Sauerbruch, Mitglied der Akademie der Künste, Moderation Nadin Heinich, plan A.

Über die Gäste:

Die Arbeiten des 1996 gegründete Architekturbüros J. MAYER H. bewegen sich an den Schnittstellen von Architektur, Kommunikation und neuen Technologien. Das Büro wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, wie dem Mies-van-der-Rohe-Preis und dem Holcim Award Bronze.

Tobias Wallisser ist Professor für Digitales Entwerfen an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 2007 gründete er mit zwei Partnern das Architekturbüro LAVA mit Standorten in Stuttgart und Sydney. Zuvor war Wallisser als assoziierter Architekt bei UNStudio u. a. für Entwurf und Ausführung des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart verantwortlich.

Der gebürtige Kanadier Stephen Kovats war von 2007 bis 2011 künstlerischer Leiter der transmediale, Festival für Kunst und digitale Kultur, zuvor war er u. a. Kurator am V2_ Institute for the Unstable Media, Rotterdam sowie Initiator des Electronic Media Interpretation Studio, Stiftung Bauhaus Dessau.

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin

18.10.2010, 19.30 Uhr


Eine Kooperation zwischen der Akademie der Künste und plan A.

Gefördert von: